Interview
Interview

did deutsch-institut Hamburg

Boris Jetelina unterrichtet Studenten am did deutsch-institut Hamburg. Geboren wurde er in Ostfriesland, im Norden Deutschlands. Seit 2009 lebt und arbeitet er aber in Hamburg, eine Stadt, welche er in der Zeit dort sehr gut kennengelernt hat und welche ihm merklich am Herzen liegt. Seine Insider-Tipps f├╝r Hamburg k├Ânnen Sie im September-Newsletter nachlesen.


Boris Jetelina, wie und warum sind Sie Lehrer f├╝r Deutsch als Fremdsprache geworden?

Boris Jetelina: "Ich kam im Januar 2009 nach Hamburg, weil mich mein damaliger englischer Arbeitgeber in sein neues Hamburger B├╝ro versetzt hatte. Als ich dann im Sommer meinen Job verlor, suchte ich nach einer neuen Anstellung und las im Internet ├╝ber eine neue Sprachschule im Herzen von Hamburg. Dann ging alles ganz schnell: ich bewarb mich und kurze Zeit sp├Ąter durfte ich schon mit dem ersten Unterricht beginnen."

Wo haben Sie vorher unterrichtet oder was haben Sie beruflich gemacht bevor Sie zu did deutsch-institut kamen?

Boris Jetelina: "Von 2005 bis 2008 war ich Deutschlehrer an der University of Georgia in Athens (USA). Bevor ich in die USA ging, habe ich in Dublin, Irland und Hilversum, Niederlande im technischen Kundendienst gearbeitet. Meine gro├če Leidenschaft war aber schon damals das Unterrichten."

Seit wann leben sie in Hamburg?

Boris Jetelina: "Nein, ich bin in Ostfriesland gro├č geworden und seit Januar 2009 in Hamburg."

Warum haben Sie sich f├╝r Hamburg entschieden?

Boris Jetelina: "Mein Arbeitgeber, eine Firma aus England, brauchte einen Mitarbeiter f├╝r seine Hamburger Zweigstelle und da ich ja aus Norddeutschland komme, brauchte ich nicht lange zu ├╝berlegen, ob ich das Angebot annehme..."

Was gef├Ąllt Ihnen besonders an Hamburg?

Boris Jetelina: "Vieles: das immense Kulturangebot, die Parks, die Unkompliziertheit der Leute hier, der Hafen, das internationale Flair, etc."



Welche Insider-Tipps haben Sie f├╝r unsere Besucher aus dem Ausland?

Boris Jetelina: "Meine besonderen Insider-Tipps beinhalten Hamburgs sch├Ânsten Stadtteil Blankenese, fernab jeder Hektik in der Innenstadt, eine urige Kneipe ganz in der N├Ąhe des Hamburger Instituts und eine Oase der Ruhe und Entspannung – der Botanische Garten. Mehr ├╝ber diese und andere Tipps erfahren Sie in unserem September-Newsletter."

Was ist f├╝r Sie ÔÇ×typisch HamburgÔÇť?

Boris Jetelina: "Die Tatsache, dass viele Hamburger ihre Stadt als ‘die sch├Ânste Stadt der Welt’ bezeichnen."

Was macht Hamburg f├╝r Sie zu etwas Besonderem?

Boris Jetelina: "Der Hafen, ganz klar! Hamburg lebt mit und von dem Hafen. Hamburg ist das ‘Tor zur Welt’ – das merkt man im t├Ąglichen Leben, denn alles ist sehr international und dadurch eben auch toleranter und offener als so manch andere deutsche Stadt."

Wie begr├╝├čt und verabschiedet man sich im Hamburger Dialekt?

Boris Jetelina: "Ein fr├Âhliches ‘Moin, moin’ geht immer! Zur Verabschiedung hei├čt es einfach nur ‘Tsch├╝ss’ oder ‘Ciao’."

Was ist Ihr Lieblingswort / Redewendung im Hamburger Dialekt?

Boris Jetelina: "Der Begriff ‘D├Âsbaddel’ f├╝r eine Person, die sich ungeschickt oder dumm verh├Ąlt."

Eine letzte Frage: Wenn Sie Hamburg verlassen m├╝├čten, dann nur f├╝r ...?

Boris Jetelina: "...es m├╝sste eine gro├če Stadt am Meer sein, denn ich liebe das Meer und den Hafen und alles, was dazu geh├Ârt. Boston vielleicht? Oder Vancouver?"

Vielen Dank f├╝r das Interview, Herr Jetelina!
Auf Wiedersehen.


Boris Jetelina: "Bitte. Ciao!"

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