Interview
Interview

did deutsch-institut Berlin

Seit Mai 2011 arbeitet Stefan Schenck im did deutsch-institut Berlin als P├Ądagogischer Leiter. Nun berichtet er von seinen ersten Eindr├╝cken und ├╝ber seine Person.


Herr Schenck, Sie sind p├Ądagogischer Leiter am did deutsch-institut Berlin. Was genau sind Ihre Aufgaben?

Herr Schenck: "Ich bin verantwortlich f├╝r das inhaltliche Programm am Institut, dass also der Unterricht funktioniert, dass die Teilnehmer zufrieden sind, sich ihr Deutsch verbessert und sie mit vielen neuen und sch├Ânen Erfahrungen nach Hause fahren. Um das zu erreichen, organisiere ich den Stundenplan, die Einstufungen der Teilnehmer und den Einsatzplan der Lehrer. Ich bin Ansprechpartner bei Problemen, berate die Teilnehmer und k├╝mmere mich um sonstige individuelle Fragen. "

Wie sieht ein normaler Arbeitstag aus?

Herr Schenck: "Ich bin 8.30 Uhr im B├╝ro, gebe eventuell den Lehrern noch ein paar organisatorische Infos. Ab 9 Uhr ist es ruhiger im B├╝ro, da der Unterricht beginnt und ich beantworte Emails oder erledige andere administrative Aufgaben. So wechseln sich ruhigere Phasen mit lebendigeren Phasen (Unterricht/Pause) ab, bis ca. 15 Uhr alle das Haus verlassen haben und ich aber noch bis 18 Uhr im B├╝ro zu tun habe. Es sei denn, es ist Sommer. Da wirdÔÇÖs auch ├Âfter sp├Ąter..."

Was gef├Ąllt Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten?

Herr Schenck: "Die Abwechslung. Ich habe immer wieder neue Aufgaben und treffe immer wieder auf Menschen aus allen Teilen der Welt mit verschiedensten Hintergr├╝nden."

Mein erster Schultag als Deutschsch├╝ler im Institut. Wie sieht der Tag aus?

Herr Schenck: "Die neuen Teilnehmer kommen um 9 Uhr ins did deutsch-institut. Dann gibt es den Einstufungstest: Grammatikfragen und ein kleines Interview. Wenn nicht zu viele neue Sch├╝ler kommen, k├Ânnen sie direkt um 10.45 Uhr mit dem Unterricht beginnen. Im Sommer, wenn manchmal mehr als 100 Sch├╝ler ankommen, machen wir erst einmal eine kleine Tour in der Umgebung: wo kann man Mittag essen, wo ist die n├Ąchste Post, Bahnh├Âfe, das Brandenburger Tor... "

Wie ist das Institut organisiert?

Herr Schenck: "Frau Radke, unsere Sekretariatsleiterin, sortiert die Anmeldungen, findet Gastfamilien f├╝r die Teilnehmer und leitet die Daten an uns, Herrn Kimmich, den Instiutsleiter, und mich, weiter. Herr Kimmich erledigt die finanzielle/administrative Seite, ich die p├Ądagogische."

An welchen Sprachkursen kann man im did deutsch-institut Berlin teilnehmen?

Herr Schenck: "Wir bieten fast ausschlie├člich Intensivkurse mit 20, 24 oder 28 Unterrichtsstunden vormittags an. Zudem gibt es Abendkurse, mit weniger Stunden und immer vor den TestDaF-Pr├╝fungen vierw├Âchige Vorbereitungskurse."

Welche Pr├╝fungen gibt es?

Herr Schenck: "Bei uns kann man immer in der letzten Woche eines Monats B1, B2, C1 oder C2 Pr├╝fungen machen, die von did deutsch-institut in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft f├╝r deutsche Sprache (GfdS) erstellt wurden. Au├čerdem ist das did deutsch-institut Berlin ein lizensiertes TestDaF-Zentrum."

Welche wichtigen Kriterien erf├╝llen die Dozenten f├╝r das Lehren von Deutsch als Fremdsprache?

Herr Schenck: "Unsere Dozenten arbeiten gern mit den Sch├╝lern, sind offen, interessiert und freundlich. Sie haben Deutsch als Fremdsprache oder Germanistik studiert. Unser Kollegium ist sehr gemischt, Frauen und M├Ąnner, jung und alt ÔÇô aus ganz Deutschland. Das macht den Unterricht vielseitiger und abwechslungsreicher!"

Haben Sie fr├╝her schon mit (Sprach)sch├╝lern gearbeitet?

Herr Schenck: "Ich habe direkt nach meinem Linguistik-/ Deutsch als Fremdsprache-Studium ein Jahr in Shanghai, China, an einer Universit├Ąt unterrichtet. Dann bin ich ins sch├Âne Allg├Ąu f├╝r drei Jahre gegangen, wo ich an einem Internat f├╝r ausl├Ąndische Jugendliche gearbeitet habe. Die letzten zwei Jahre war ich in Konstanz und habe Erwachsene unterrichtet."

Das Institut in Berlin liegt sehr zentral. Was gibt es in der unmittelbaren Umgebung zu entdecken?

Herr Schenck: "Es gibt einige bedeutende Sehensw├╝rdigkeiten ganz in der N├Ąhe: die Mauergedenkst├Ątte in der Bernauer Stra├če, das Tacheles und die Synagoge in der Oranienburger Stra├če sowie die weltber├╝hmte Museumsinsel (nur 15 Min. Fu├čweg)."

Kommen Sie urspr├╝nglich aus Berlin? Wie gef├Ąllt es Ihnen dort?

Herr Schenck: "Ich bin Berliner! Berlin ist die einzig wahre Gro├čstadt Deutschlands und das merkt man auch an den Menschen hier. Alles ist erlaubt. Und das schafft eine ganz besondere, freie Atmosph├Ąre."

Welches sind Ihre Lieblingsorte in Berlin, Und warum?

Herr Schenck: "Ich mag den Gendarmenmarkt, weil er sch├Ân ist, das neue Regierungsviertel, weil es weltst├Ądtisch ist, den Tiergarten, weil er wie ein Wald in der Stadt ist, den Hauptbahnhof, weil er zu Berlins Gr├Â├če passt und die Kreuzung Sch├Ânhauser Allee Ecke Eberswalder Stra├če, weil es dort leckere Currywurst (Konnopke) gibt und dieser Ort sehr typisch f├╝r Berlin ist."

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